Geheimhaltung schadet Menschenleben

Am 23.Juni 2016 kam es im Penny-Markt Gera-Zwötzen zu einer nicht näher definierbaren Geruchsbelästigung, in dessen Folge hier 17 Menschen mit Atemwegsbeschwerden behandelt werden mussten.  [OTZ berichtete hierzu]

Die Stadtverwaltung hatte zwischenzeitlich ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Ursache finden und benennen sollte. Dieses liegt nun der Verwaltung vor [OTZ-Artikel vom 7.7.2016], wird aber vom Inhalt und dem Grund der Ursache geheim gehalten. Sollten hier wichtige Anhaltspunkte enthalten sein, welche bei einem erneuten Auftreten Gefahren für Leib und Leben minimieren, dann ist es die Pflicht dieses allen und in öffentlicher Auslegung mitzuteilen.

Hier ist Gefahr im Verzug, da es laut Gutachten nicht ausgeschlossen ist, das diese Anomalie wieder auftritt.

Die Piraten Gera und die SPD-Fraktion fordern die Oberbürgermeisterin unverzüglich auf, den Grund für die Atembeschwerden öffentlich bekannt zu geben. Vor allem Rettungskräfte, Ersthelfer, aber auch Opfer und Betroffene können keine geeigneten Maßnahmen ergreifen, wenn diesen der Grund für das Problem nicht oder nur teilweise kennen. Es ist ausgeschlossen das diese im Ernstfall erst eine Anfrage an das Rathaus oder den Fachdienst stellen, was denn hier eigentlich die Ursache ist. Dieses wäre töricht und kann im Extremfall Menschenleben gefährden.

2016.07.07 Anfrage Offenlegung Gutachten Atembeschwerden Penny Zwötzen


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